StartLeistungen > Schwangerschaft

Schwangerschaft

Kinderwunsch

Wenn Sie eine Schwangerschaft planen: wir beraten Sie über empfehlenswerte Impfungen und Untersuchungen schon vor dem Beenden der Empfängnisverhütung sowie über sinnvolle Nahrungsergänzungen vor und während der Schwangerschaft. Wegen der Impfberatung: bitte bringen Sie unbedingt Ihren Impfpaß mit (auch wenn Ihr Schwangerschaftstest schon positiv ist, ist das wichtig!). Sollten Sie Probleme bei der Erfüllung Ihres Kinderwunsches haben, führen wir erste Untersuchungen durch und helfen Ihnen, eine eventuell notwendige intensivere Behandlung zu planen, und begleiten Sie durch diese Behandlung, auf Wunsch auch mit unterstützender Akupunktur.

Hebammenhilfe

In jeder Schwangerschaft gibt es die Möglichkeit, sich von einer Hebamme mitbetreuen zu lassen. Wenn die Schwangerschaft ohne Komplikationen verläuft, muss nicht zwingend die Vorsorge komplett durch Ärzte gemacht werden. Bestimmte Teile der Vorsorge-Untersuchungen sind natürlich ärztliche Leistungen, z.B. die Ultraschall-Untersuchungen. Aber auch bei Schwangerschaften mit Besonderheiten im Verlauf ist die Mitbetreuung durch eine Hebamme grundsätzlich möglich und auch zu empfehlen, damit bestimmte Betreuungsthemen wie z.B. Vorbereitung auf das Stillen ausführlich und in Ruhe besprochen werden können. Unsere Praxis arbeitet mit der freiberuflich tätigen Hebamme Frau Jony May Robinson zusammen.

Während des überwiegenden Teils der allgemeinen Praxis-Urlaube läuft die Hebammensprechstunde und -betreuung weiter. Auch bei Beschwerden kann diese Möglichkeit genutzt werden um vorab zu klären, ob man eine Vertretungs-Praxis aufsuchen sollte.

Die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs ist nicht nur bei der ersten Schwangerschaft zu empfehlen. Rückbildungsgymnastik ist natürlich nach jeder Entbindung sehr sinnvoll und macht den meisten Frauen in der Gruppe viel mehr Spaß. In Hebammenpraxen, bei einzelnen Hebammen und auch bei Physiotherapeuten werden diese Kurse angeboten. In unserer Praxis bietet die Physiotherapeutin Frau Christine Keiling Rückbildungskurse an.

Blutuntersuchungen in der Schwangerschaft

Bei Feststellung der Schwangerschaft wird auch die Blutgruppe bestimmt, falls sie nicht schon durch einen Blutgruppenausweis (z.B. vom Blutspenden) bekannt ist. Es wird nach Antikörpern innerhalb des Blutgruppensystems gesucht (eine Kontrolle erfolgt um die 24. Schwangerschaftswoche), nach Röteln-Antikörpern und nach der Geschlechtskrankheit Lues (diese Untersuchung ist vorgeschrieben). Empfehlenswert ist außerdem ein HIV- (Aids-) Test; dieser wird nur nach Absprache gemacht.

Bei jedem Schwangerschafts-Vorsorge-Termin

Bei jeder Vorsorgeuntersuchung wird der Blutdruck und das Körpergewicht gemessen sowie der Urin auf Eiweiß und Zucker untersucht, in Abständen auch auf Infektionen. Der Blutfarbstoff wird bestimmt und je nach Ausgangswert kontrolliert. Der Verschluß des Muttermundes wird regelmäßig (nicht unbedingt bei jeder Vorsorge) überprüft. Natürlich wird zunächst nach Beschwerden oder Problemen gefragt und eventuell die Untersuchung entsprechend erweitert.

Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft

In einer normal verlaufenden Schwangerschaft sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen:

in der 9.-12., 19.-22. und der 29.-32. Schwangerschaftswoche .

Beim 2. Screening, also in der 19. - 22. Schwangerschaftswoche, werden zwei Varianten angeboten. Beim Screening IIa wird das Kind gemessen sowie die Fruchtwassermenge,die Herzschläge und Bewegungen des Kindes und der Mutterkuchen untersucht. Beim Screening IIb werden zusätzlich einige Organe des Kindes wie z. B. Harnblase, Magen, Bauchwand und Rücken beurteilt. Jede Schwangere muss zwischen beiden Varianten wählen. Das Screening IIa wurde eingeführt, weil jede Schwangere das Recht auf Nicht-Wissen hat, seit das Gen-Diagnostik-Gesetz eingeführt wurde. Frauenärzte brauchen einen zusätzlichen Befähigungs-Nachweis, um das Screening IIb durchführen zu können. Hier haben alle drei Ärztinnen diesen Nachweis und können die Untersuchung als Kassenleistung erbringen.

Darüber hinaus werden nur bei bestimmten Auffälligkeiten im Schwangerschaftsverlauf weitere Ultraschalluntersuchungen gemacht.

Sie können natürlich zu anderen Zeitpunkten in der Schwangerschaft eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung als Selbstzahlerleistung machen lassen.

3 D / 4 D - Ultraschall

Kind im Mutterleib. 13. SchwangerschaftswocheAuf Wunsch können Sie Ihr Baby bei seinen Bewegungen beobachten (Live-3D-Ultraschall oder auch 4D-Ultraschall) und sein Gesicht und seinen Körper (in der späteren Schwangerschaft natürlich nur in Ausschnitten!) dreidimensional auf unserem Zusatz-Monitor im Ultraschall sehen. Die 3D/4D-Ultraschall-Untersuchung gehört nicht zu den von den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehenen Ultraschall-Untersuchungen und ist demzufolge keine Kassenleistung. Sie muss also genau wie jeder Wunsch-Ultraschall selbst bezahlt werden. Falls keine 3D-Aufnahmen gelingen, wird das Kind gemessen, und Sie bekommen Einzelheiten im 2D-Modus (d. h. mit dem normalerweise durchgeführten Ultraschall-Verfahren bei den Untersuchungen entsprechend den Mutterschaftsvorsorge-Richtlinien) gezeigt und erklärt. Auch diese Leistung ist kostenpflichtig und wird wie ein Wunsch-Ultraschall ohne 3D-Verfahren abgerechnet.

Die Untersuchung lässt sich am besten von der 12.–16. oder von der 25.–30. Schwangerschaftswoche durchführen. Beim früheren Untersuchungszeitpunkt besteht gerade am Anfang dieser Phase die Möglichkeit, den ganzen Körper des Kindes abzubilden. Zum späteren Zeitpunkt ist das nicht möglich, dafür sieht das Kind dann schon "babyhafter" aus.

Kind im Mutterleib ballt die Fäuste. 22. SchwangerschaftswocheBedenken Sie, dass die Qualität der Bilder von der Fruchtwassermenge, der Dicke der mütterlichen Bauchdecke, der Lage des Mutterkuchens und der Lage des Babys zum Zeitpunkt der Untersuchung abhängt. Normalerweise gelingen mehrere Einstellungen, und Sie können Bilder auf einer CD bekommen (JPEG-Dateien; da die Bilder vor dem Brennen der CD nachbearbeitet und dabei meistens beschnitten werden, sind sie nicht beliebig vergrößerbar). Unter ungünstigen Bedingungen gelingt das Einstellen von schönen Ansichten z.B. vom Gesicht und die Aufnahme von Bildmaterial für eine CD nicht.

Gesicht und Hand eines Kindes im Mutterleib. 25. SchwangerschaftswocheIn jedem Fall wird das Kind gemessen und das Gewicht geschätzt wie beim "normalen" Wunsch-Ultraschall. Außerdem sollten Sie berücksichtigen, dass bei jeder Wunsch-Ultraschalluntersuchung auch auffällige Befunde entdeckt werden können, die weitere Untersuchungen nach sich ziehen und Ihnen Sorgen machen können, denn bei jeder ärztlichen Maßnahme darf der Untersucher sein ärztliches Denken nicht „abschalten“, sondern muss gewissenhaft auf Auffälligkeiten achten und ihnen gegebenenfalls gründlich nachgehen.

Natürlich können Sie sich auch zum 3D/4D-Ultraschall anmelden, wenn Sie Ihre Schwangerschaft nicht in unserer Praxis betreuen lassen.

Pränataldiagnostik

Viele werdende Eltern wünschen genauere Untersuchungen, um eventuelle angeborene Erkrankungen ihres Kindes ausschließen zu lassen. Nach den Mutterschaftsrichtlinien wird für alle Schwangeren, die bei der letzten Regelblutung vor der Schwangerschaft 35 Jahre oder älter waren, eine Untersuchung auf Chromosomenstörungen empfohlen. Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe, die sich mit der Aktualisierung der Mutterschaftsrichtlinien beschäftigt, empfiehlt die Vorschaltung eines Suchtests auf Chromosomenstörungen wie z.B. das Ersttrimester-Screening (Messung der kindlichen Nackentransparenz kombiniert mit einer Blutuntersuchung), um die Risiken einer Entnahme von Placenta-Gewebe oder Fruchtwasser möglichst zu vermeiden. Außerdem kann eine Untersuchung auf die Erbsubstanz des ungeborenen Kindes im mütterlichen Blut als Suchtest herangezogen werden. Ein wesentlicher Unterschied der beiden Verfahren: bei der Nackentransparenzmessung wird das Kind insgesamt mit Ultraschall untersucht. Das ergibt eine zusätzliche Information über seine Gesundheit. Bei der Suche nach kindlicher Erbsubstanz im mütterlichen Blut ist diese Option nicht automatisch vorgesehen. Mit einer zusätzlichen Ultraschall-Untersuchung kann man diese Lücke schließen.

Sollte bei einem dieser Suchtests ein erhöhtes Risiko für das Vorliegen einer Chromosomenstörung herauskommen, sollte eine weitere Untersuchung zur Abklärung durchgeführt werden, weil das Ergebnis eines Suchtests für weitergehende Entscheidungen natürlich nicht ausreicht!

Untersuchung auf das Risiko einer schweren mütterlichen Schwangerschafterkrankung (früher: „Schwangerschafts-Vergiftung“)

Mit einer Messung des Blutflusses zur Gebärmutter in der frühen Schwangerschaft (11. – 14. Woche) kann das Risiko ermittelt werden, in der laufenden Schwangerschaft an einer mit einem sehr hohen Risiko behafteten „Schwangerschaftsvergiftung“ zu erkranken. Sollte das Risiko erhöht sein, kann man vorbeugende Behandlungen einleiten, die das Risiko deutlich verkleinern. Man bekommt bei der Untersuchung auch Hinweise auf das Risiko einer Störung beim Anwachsen des Mutterkuchens oder nach einem vorausgegangenen Kaiserschnitt auf Probleme mit der Narbe der Gebärmutterwand.

Messung der Nackentransparenz Wir beraten Sie (natürlich nicht nur die werdende Mutter, sondern genauso den werdenden Vater!) ausführlich über die Möglichkeiten der vorgeburtlichen Untersuchungen, wenn Sie möchten, auch bevor eine Schwangerschaft eingetreten ist.

Wenn Sie keine über die allgemeine Mutterschaftsvorsorge hinausgehenden Untersuchungen wünschen, weil Sie Ihr Kind so annehmen wollen, wie es ist: lassen Sie uns das wissen.

Sie müssen keine Zusatzuntersuchungen machen lassen !

Cardiotokographie (CTG, Herzton-Wehen-Kurve)

Je nach Verlauf der Schwangerschaft wird das Befinden des Babys ab einem bestimmten Zeitpunkt durch das Aufzeichnen eines CTGs überwacht. An dieser Kurve kann man z.B. vorzeitige Wehen erkennen und anhand von Bewegungen und dem Herzschlagmuster des Babys seine Kreislaufregulation beurteilen. Wir führen die Kineto-Cardio-Tokographie durch, d.h. es werden gleichzeitig kindliche Bewegungen, Herztöne und Wehen aufgezeichnet. Das ermöglicht im Vergleich zur ausschließlichen Aufzeichnung nur der Herztöne und der Wehen eine verbesserte Beurteilbarkeit der Versorgung des Babys.

Akupunktur in der Schwangerschaft

Verschiedene Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen können in der Schwangerschaft nebenwirkungsarm mit Akupunktur behandelt werden.

Für folgende Beschwerden / Erkrankungen ist eine Akupunktur-Therapie empfehlenswert:

  • Schmerzzustände aller Art (auch Migräne)
  • Schwangerschaftsübelkeit, Schwangerschaftserbrechen
  • Heuschnupfen/allergisches Asthma

Wenn Sie gern aufhören würden zu rauchen, es aber ohne Unterstützung nicht schaffen: man kann durch Akupunktur den "Nikotin-Ausstieg" erleichtern!

Außerdem hat sich in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt, dass Akupunktur zur Geburtsvorbereitung die Geburt erleichtert und verkürzt. Diese Maßnahme ersetzt aber keinen Geburtsvorbereitungskurs. Mit der geburtsvorbereitenden Akupunktur wird normalerweise in der 37. Schwangerschaftswoche begonnen.

Vitamin-D und Schwangerschaft

98% der Schwangeren sind im Winter mit Vitamin D unterversorgt. Deshalb ist zu empfehlen, am Anfang der Schwangerschaft den Vitamin-D-Spiegel im Blut zu bestimmen und, wenn nötig , Vitamin D zuzuführen. Mit der Nahrung erreicht man bei Mangelzuständen keine ausreichende Menge zur Beseitigung der Unterversorgung.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt auch für Schwangere die Zufuhr von 800 I.E. Vitamin D als Nahrungsergänzung. Leider steht im Beipackzettel von Vitamin D-Präparaten, dass diese Nahrungsergänzung für Schwangere riskant ist.

Dem entgegen steht die Erkenntnis, dass Vitamin D-Mangel bei Schwangeren zu Zuckerstoffwechselstörungen , Bluthochdruck, Infektionen sowie Frühgeburten führen kann. Für das Kind erhöht sich das Risiko für ungenügenden Aufbau der Knochen, Lungenerkrankungen und Zuckerkrankheit.

Das Risiko einer Überdosierung ist nur sehr gering, weil das zugeführte Vitamin D nur bei Bedarf in der Niere in seine wirksame Form umgewandelt wird.

Leider ist die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels in der Schwangerschaft (noch) keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Wir führen diese Untersuchung jederzeit als Wunschleistung durch.

Sprechzeiten
Mo 09.00 - 12.00
16.00 - 18.00
Di 09.00 - 12.00
16.00 - 18.00
Mi 09.00 - 12.00
15.00 - 17.00
Do 09.00 - 12.00
17.00 - 19.00
Fr 09.00 - 12.00

Adresse:

Hagener Str. 24a
31535 Neustadt a. Rbge.
Ortsteil Hagen

Anfahrt:

So erreichen Sie uns.

Telefon:

(05034) 80 84

Fax:

(05034) 3 51

E-Mail:

info@praxis-dr-becke.de

Empfehlungsbutton der Stiftung Gesundheit

Empfehlungsbutton des BabyCare-Programms